Bienen-Support

Was kann man tun, um den Bienen zu helfen?

 

In den Medien wird vermehrt über das Bienensterben berichtet. Viele Menschen sind zu Recht besorgt und fragen sich, was man als Einzelner zur Verbesserung beitragen kann. Diese Frage wir auch sehr oft uns Imkern gestellt. 

 

Das Bienensterben beruht zum großen Teil auf der Umweltverschmutzung, auf der negativen Veränderung unserer Kulturlandschaften durch die Agrarindustrie, auf deren massenhafte Verwendung von Giften und auf menschengemachte Einschleppung von Parasiten, begünstigt durch den Klimawandel.

 

Allgemein betrachtet dient alles, was diesen Problemfeldern entgegen wirkt, auch dem Schutz der Bienen. Die gute Nachricht ist, dass es eine Menge Möglichkeiten gibt, unser Leben ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Dies kann manchmal sogar ganz einfach sein. Jeder, der es möchte, kann Potentiale finden, um einen positiven Beitrag zu leisten. Manchmal kann man mit kleinen Änderungen Großes bewegen, wenn viele Menschen dazu beitragen. 

 

Blühlandschaften

Im Speziellen kann man natürlich auch direkt etwas für Bienen tun. Die Nahrungsgrundlage der Bienen sind Nektar und Pollen aus Blüten. Jeder, der Blühlandschaften entstehen lässt, fördert Bienen - im Großen wie im Kleinen, denn auch ein Balkonkasten, der mit geeigneten Pflanzen bestückt ist, kann den Bienen den Tisch decken. Nicht alle Blühpflanzen bieten den Bienen Nahrung. Im Internet gibt es zahlreiche Informationsmöglichkeiten, welche Blühpflanzen besonders gut für Bienen geeignet sind. Kleingärtner tun ganz automatisch etwas für Bienen, denn bewirtschaftete Gärten sind Paradiese für Bienen. Dass möglichst ohne Gifte gegärtnert werden sollte, versteht sich von selbst.

 

Noch mehr Aufmerksamkeit als die Honigbienen, um die sich in der Regel ein Imker kümmert, verdienen die Wildbienen. Einige Arten von ihnen sind bereits vom Aussterben bedroht. Auch sie benötigen Blühlandschaften mit möglichst abwechslungsreicher Vegetation. Für Wildbienen kann man außerdem Nistmöglichkeiten in Form von "Insektenhotels" oder Hummelkästen schaffen. Auch dazu bietet das Internet zahlreiche Informationsmöglichkeiten.

 

Imkern ist das neue Töpfern

Wer sich für die faszinierende Welt der Bienen interessiert, dem sei empfohlen, mit Literatur und Seminaren tiefer in die Materie einzusteigen und in Erwägung zu ziehen, selbst Imker zu werden. Uns ist kein Imker bekannt, der diesen Schritt bereut hätte. Die meisten Imker betreiben ihr Hobby bis ins hohe Alter.

 

Wenn Sie spezielle Fragen haben, zögern Sie nicht, mit uns in Kontakt zu treten!

 

Bild Biene auf Blüte